Willow Springs Wash Overlook

Vom Muddy Canyon Canyon Overlook fahren wir weiter auf dem Lone Tree Wedge in Richtung Südosten. Der Weg befindet sich in etwas schlechterem Zusatnd als mehr im Westen, hier kommen wohl noch seltener Besucher vorbei. Aber wirklich problematisch ist es nicht, jedenfalls nicht mit dem Jeep Wrangler. Auch ein normales SUV wäre hinreichend.

Weit geht der Trail nicht mehr, er endet auf einer Art Spitze der Hochfläche über der Mündung des Willow Springs Wash in den Muddy Creek. (12S 0494074 4283794) So um die 250 Meter Höhenunterschied garantieren eine gute Aussicht.

Links von uns die Muddy-Schlucht, rechts der Canyon des Willow Springs Wash. Der Blick reicht über Ireland Mesa und die Slaughter Slopes zm Cedar Mountain. Besonders die Slopes besitzen eine eigenwillige Farbigkeit - richtige Badlands. Mehr zur Mitte der Swell zu bekommt man Schluchten zu sehen, die von den Roads im Inneren - z.B. der beliebten Reds Canyon Loop - verborgen bleiben.

Eine Anzahl Photos ohne grosse Kommentare:

Grössere Photos 1200 Px
Mündung des Willow Springs Wash in den Muddy Creek

Auf Lone Tree Wedge, 250 Meter über dem Zusammenfluss von Willow Springs Wash und Muddy Creek.

Willow Springs Wash
Die grosse letzte Schleife des Willow Springs Wash, dahinter die Slaughter Slopes
Muddy Creek, Prickly Pear Bend
Die Schluchten am Prickly Pear Bend des Muddy Creeks

Beim Prickly Pear Bend des Muddy Rivers handelt es sich um ein Rincon, dessen Zentralberg allerdings kaum noch zwanzig Meter hoch ist. Rund 2 Kilometer Luftlinie nach Osten findet man ein grösseres Rincon, das "Merry-Go-Round" (Karussell). Die Strecke zu Fuss entlang des Creeks ist allerdings doppelt so lang. Relativ leicht kann man die Rincons vom Trail, der die Tomsich Butte umrundet - Reds Canyon Loop - erwandern.

Welche Kontraste sich hier am inneren Reef der Swell auftun zeigen die folgenden beiden Aufnahmen:

Willow Springs Wash Overlook
Grosses Panorama nach Südosten....
Mussentuchit Flat und Fishlake Mountains
....und sobald man sich umdreht die karge Ebene zwischen Swell und Fishlake Mountains. Links der flache Hebes Mountain.
Willow Springs Canyon
Verformte Schichen - im Hintergrund die Slaughter Slopes
Slaughter Slopes und Cedar Mountain
Slaughter Slopes und Cedar Mountain

Trotz mehr als 7 Meilen Luftlinie kann man am Cedar Mountain mindestens 2 Vulkanschlote erkennen.

Ireland Mesa
Ireland Mesa. Die Namensherkunft ist uns nicht bekannt.
Moddy Creek, Tomsich butte und Hondu Country
Vorn Muddy Creek Canyon, dahinter in Rot die Tomsich Butte an der Reds Canyon Loop

Mit Namen ist es so eine Sache. Van Cott schreibt "Tomsick" Butte, weil die Felsformation nach einem Mann namens Tomsick benannt sei, der dort mit seinem Hund giftiges Wasser trank. Der Hund starb angeblich, Tomsick überlebte. Nach anderen Quellen geht es um John Tomsich, der in der Gegend 1951 mit Bergbau begonnen haben soll. Offizielle Karten zeigen die Bezeichnung mit "ch"

Reds Canyon und damit die beliebte Touristenroute soll angeblich nach dem rotbärtigen Red Blackum benannt sein, der hier lebte und eine Mine betrieb. Hondo Country nach dem Hondo Arch, der wiederum seinen Namen von dem Ring haben soll, mit dem die Lassoschlaufe geschlossen wird.

Felstürme über dem Muddy Creek
Felstürme jenseits des Muddy Creek Canyons
encelia frutescens
Auch hier blüht es: Encelia frutescens?

Zwar haben wir inzwischen 5 p.m., Anfang Mai ist es aber schon länger hell, so dass wir noch einmal auf Suche nach Sehenswertem gehen. Erst mal müssen wir aber zurück zum Mussentuchit Flat. Und davor ist die steile, sandige Steigung mit der engen Kehre!